Zukunfts:studio

Konfliktlösungen für Familienunternehmen

TEIL 2: Aktives Zuhören

Hier finden Sie den zweiten Teil der Serie Das schwierige Gespräch. Wir versuchen hier zu verdeutlichen wie wichtig aktives Zuhören in der Praxis und wie genau es funktioniert.

Du hörst mir nie zu…
Das hab ich dir schon so oft gesagt…

Diese Sätze haben wir alle schon einmal gehört oder von uns gegeben. Wurde dadurch das Gespräch produktiver bzw. konstruktiver? Vermutlich nicht. Was macht das mit Ihnen als Zuhörer? Sie sind vermutlich verärgert diese Sätze zu hören, es irritiert Sie und stimmt Sie nicht besonders positiv. Keine idealen Voraussetzung um die Weichen für den Fortbestand des Familienbetriebs zu stellen.

Was können Sie nun tun?

Wenn Sie Ihrem Gesprächspartner aktiv zuhören, vermitteln Sie das Gefühl, dass es Ihnen wichtig ist, wie sie/er darüber denkt. Sie drücken außerdem Ihre Wertschätzung und Ihr Interesse aus. Schon mal drüber nachgedacht, dass das der Türöffner sein könnte?

Aktives Zuhören ist nicht immer so einfach, wie es klingt. Aber es lässt sich trainieren. Hier finden Sie ein Impulse aus der Praxis:

  1. Versuchen Sie sich auf Ihr Gegenüber einzulassen, möglichst ruhig, erzählen Sie weniger.
  2. Überlassen Sie Ihrem Gesprächspartner die Bühne, lassen Sie sie/ihn erzählen, worum es aus ihrer/seiner Sicht geht.
  3. Versuchen Sie nicht zu bewerten. Hören Sie nur zu.
  4. Stellen Sie Fragen, um sicher zu gehen, dass Sie es richtig verstanden haben und fassen Sie das verstandene zusammen. Probieren Sie einmal folgende Formulierungen: „Verstehe ich richtig, dass du…“ „Was meinst du mit …“
  5. Wiederholen Sie die Anliegen Ihres Gesprächspartners und bitten sie/ihn gegebenenfalls um eine Erklärung in anderen Worten.
  6. Signalisieren Sie echtes Interesse. Versuche den Blickkontakt zu halten.
  7. Lassen Sie den anderen aussprechen. Auch wenn Ihnen nicht gefällt, was da gerade gesagt wird. Sie werden im Anschluss Gelegenheit haben, Ihre Sicht der Dinge darzulegen.
  8. Versuchen Sie Ihr Gegenüber zu verstehen. Versetzten Sie sich so gut es Ihnen möglich ist in ihre/seine Lage.
  9. Achtung: Verstehen heißt NICHT einverstanden sein!
  10. Drängen Sie keine Ratschläge auf. Auch Ratschläge sind Schläge.

Im nächsten Teil geht es um die Vorbereitung auf das schwierige Gespräch.

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Dieser Beitrag ist Teil der Serie Das schwierige Gespräch. Hier finden Sie die restlichen Beiträge:
Teil 1: Das Lösungsmindset
Teil 3: Die Vorbereitung auf das schwierige Gespräch
Teil 4: Ein schwieriges Gespräch oder eine Verhandlung führen. 11 Impulse
Teil 5: So tragen Sie zur Verschlechterung der Situation bei

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